Seepferdchen-Info.de
Seepferdchen Zucht

zur Zeit Online

Aktuell sind 59 Gäste und keine Mitglieder online

Sprachauswahl

de German en English

Zucht von Seepferdchen

 

Reidi, Kuda , Fuscus Seepferdchen bekommen als Nachwuchs sehr kleine Tiere. Diese müssen in den ersten Tagen nach der Geburt in Phytoplankton schwimmen und müssen auch unbedingt erstmal mit Copepoden gefüttert werden.

 

Phytoplankton besteht hauptsächlich aus Kieselalgen, Grünalgen, Goldalgen und verschiedenen Blaualgen. Copepoden stellen hier eine Unterklasse der Krebstiere dar und sind die wichtigste Nahrungsquelle für Fische überhaupt.

 

Die Zucht oder auch die Nachzucht von Seepferdchen ist nicht so einfach, wie man im ersten Augenblick denken würde. Es gibt hierbei viele Punkte, die unbedingt in der Nachzucht durch den Züchter beachtet werden müssen, sonst werden die Tiere nicht mal die ersten 3 Tage überleben.

 

Die Zucht bedeutet einen großen Aufwand, der sich dann aber lohnt, wenn man den Erfolg bestaunen kann. Als Futter ist zum einen Plankton zu empfehlen, wenn die Tiere nicht ein spezielles Futter bekommen müssen, da der Magen eventuell das Plankton als Futter nicht verwerten kann. Das Hippocampus Barbouri bekommt etwa 12 mm große Pferdchen als Nachwuchs.

 

Die Zahl liegt bei einigen Dutzend. Am ersten Tag nach der Geburt dürfen die Barbouri nicht gefüttert werden. Nach 3 Monaten können die Tiere das Aufzuchtbecken verlassen. Das Hippocampus Reidi ist im Aquarium relativ pflegeleicht und belohnt den „Pferdestallbesitzer“ häufig mit Jungtieren. Ausgewachsen ist das Reidi knapp 18 cm groß. Es kommen hier sehr viele Nachwuchsfohlen auf einmal auf die Welt. Normalerweise spricht man von 50-300.

 

Es gibt auch Fälle da waren es über 1000. Der Hippocampus Kuda, der eigentlich gelb ist, kann über 200 schwarze Junge auf die Welt bringen. Beim Kuda kann man sehr gut beobachten, wie die Tiere um sich werben. Das Männchen umtanzt und umgarnt das Weibchen mehrere Tage, bis es zur Befruchtung kommt.

 

Die Aufzucht:

 

Bei den Arten: Reidi, Kuda und Fuscus ist die Aufzucht mit Artemia Nauplien kaum möglich. Die Jungen können die Nauplien nicht richtig Verdauen. Ich habe schon beobachtet das die Nauplien lebend wieder ausgeschieden wurden, und zappelten Munter weiter ....Es wurde aber schon über Erfolge berichtet, wo die Aufzucht gelungen ist.Die Nauplien sollten so schnell als möglich nach dem Schlupf verfüttert werden.In diesen Stadium sind die Naupliens weich , besser ist es, sie züchtet Copepoden.

 

Ich besitze 6 Becken mit unterschiedlichen Arten. Bei manchen Arten klappt die Vermehrung gut, andere Arten geht es nur schleppend voran. 

 

Zur Zeit Probiere ich auch noch. Die Copepoden Tispe vermehren sich aber ganz Ordentlich.

 

  • H.Kuda-FohlenH.Kuda-Fohlen
  • H.Reidi-FohlenH.Reidi-Fohlen